Ist das ein Thema für global warning, weil der alte Brauch die Müllberge des Landes weiter wachsen läßt? Oder weil es ein Beispiel dafür ist, daß jeder einzelne von uns etwas bewegen kann (und sei es ein Sack voll Müll mit Hilfe eines Besens)? Eigentlich nicht. Aber weil der Müll in meinem Fall aus einem Karton voller Kronkorken bestand (meine Familie war gnädig), habe ich mal nachgewogen und gerechnet:
Das Gewicht der Kronkorken beträgt etwa vier Kilogramm. Ich habe nicht einzeln gezählt, aber da ein Kronkorken etwa zwei Gramm wiegt, macht das etwa 2000 Bierflaschenverschlüsse. Kronkorken bestehen zum allergrößten Teil aus Weißblech, welches ich der Kategorie Mischschrott zurechnen würde. Gestern betrug der Preis für eine Tonne Mischschrott noch 119 Euro, ein Kilogramm Schrott bringt also knapp 12 Cent. Der Wert des Mülls, den ich zusammengekehrt habe, beträgt also rund 50 Cent.
Was lernen wir also daraus? Hauptsächlich, daß es sich nicht lohnt, mit einem Altmetallhändler um den Ankaufspreis zu feilschen. Der Materialwert sei meinem städtischen Entsorger gegönnt. Schlagwörter: kronkorken, metallpreis, unfug
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