Archiv für die Kategorie: “Kurioses”
Nicht unweit von hier, im friesischen Schortens gibt es einen Fliegerhorst. Nun, es gibt dort keinen Flugdienst mehr, keinen regelmäßigen jedenfalls. Das “JaboG 38 F”, ein Traditionsgeschwader der Luftwaffe (Das F steht für Friesland), vielleicht bekannt durch eines seiner ehemaligen Mitglieder, den Astronauten Thomas Reiter, wurde bereits vor drei Jahren faktisch aufgelöst.
Somit gibt es nur noch unregelmäßigen Flugdienst auf dem Fliegerhorst, ab und an Maschinen die zur Instandhaltung dort bestellt werden oder bei Reperaturen des wirklich sehr nahe gelegenen (15km sind für Flugzeuge keine Strecke) Fliegerhorst Wittmundhafen taucht hier noch ein Flugzeug auf. Kein Flugbetrieb bedeutet aber auch nicht, dass das Gelände ungenutzt brach liegt, insgesamt sind Einheiten in Battalionstärke dort untergebracht, sprich: Nicht gerade wenig.
In früheren Zeiten, insbesondere den Zeiten die in der deutschen Geschichte gerne mal verdrängt oder vergessen werden war der Fliegerhorst Schortens unter anderem deswegen sehr vorteilhaft, da der umliegende alte Baumbestand eine sehr gute Deckung und Sichtschutz für die Installationen lieferte. Mitunter wohl ein Grund warum der Fliegerhorst den zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden hat. Auch in den Zeiten der noch jungen Bundesrepublik wurde der Fliegerhorst direkt weitergenutzt, unter anderem auch für die durch ihre zahlreichen Verluste berüchtigten Witwenmacher F-104.
Kein gerade problemloses Flugzeug, doch auf dem Fliegerhorst kam damals nie der Ruf die umliegenden Bäume zu kappen oder zu fällen, in all den Jahren des Flugbetriebs nicht.
Doch nun ist der Wehrverwaltung aufgefallen, das dieser Flughafen nach NATO-Vorgaben zu dicht und zu hoch mit Bäumen umwachsen ist. Also müssen nun 60 Hektar weichen. So jedenfalls die Idee. Ein interessanter Nebeneffekt dieser Vorderungen ist die geschlossene Gegenwehr des Stadtrates (Friesen sind stur), der nun versucht eine Abholzung des Waldes zu verhindern. Man muss dazu sagen das der upjeversche Forst teilweise einige hundert Jahre alt ist und eng mit der Vergangenheit der Städte Schortens und Jever verbunden ist.
Das wirklich interessante kommt nun:
- Die Abholzung des Waldes würde den NATO-Vorderungen nachkommen.
- Die EU hat aber einen Großteil des Upjeverschen Forstes als Flora-Fauna-Habitat unter besonderen Schutz gestellt.
Der Konflikt ist also auf der Erfüllungsebene: Lieber die NATO oder die EU?
Links zum Artikel:
Rettet den Upjever Forst – Webseite der Initative
Schortens: Eine Stadt gegen die Nato – Bericht in der FAZ
Schlagwörter: EU, NATO, Schortens, Upjeverscher Forst, Wald
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Geschrieben von Curaitis in Auto, Kurioses
Ich schreibe zwar selten Einzeiler, aber gut…
In Melbourne haben sich die örtlichen Ordnungshüter neue Fahrzeuge angeschafft, um “antisoziales Verhalten” besser bekämpfen zu können. Es handelt sich dabei um fünf Hummer H3…
Schlagwörter: australien, humor, polizei
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Als an der Umwelt und dem Klimawandel interessierten Menschen fällt es einem manchmal sehr schwer zu abstrahieren. Wie sehr ist der Klimawandel ein Thema in der Gesellschaft?
Auch oder gerade die Berichterstattung in den klassischen Printmedien oder deren Online-Ablegern kann auch nicht immer als akute Messlatte genommen werden, momentane Skandale werden hochgepuscht, Sommerlöcher gefüllt und auf die Quote geachtet. Das Thema Klimawandel ist da doch eher kurzfristig von Beachtung.
Eine weitere Methode wäre diese Betrachtung des Klimawandels, mit Google Trends.
Nun, ein Optimist würde sagen, der Klimawandel ist immer noch im Gespräch, und mehr als vor einigen Jahren.
Realistisch betrachtet war der Klimawandel bei Google vor 2 Jahren noch kein großes Thema, erst letztes Jahr kam passend zu den Preiserhöhungen am Jahresanfang und Jahresende ein Interesse an diesem Thema auf. Auch ein wahres Sommerloch kann man erkennen. Warum nun Google Trends? Wieso gerade diese Methode? Nun, das ist irgendwie schon recht einfach. Gerade der “normale Bürger”, der keine wissenschaftlichen Methoden zur Hand hat oder dem es am Expertenwissen mangelt fragt als erstes bei Google an, zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit. Und genau diese Gruppe ist es, die über die Folgen der globalen Erwärmung und des Klimawandels informiert werden müssen.
Für 2008 sehen wir ein eher trauriges Bild. Das Thema flaut nach und nach ab, trotz akuter Fälle und verschiedener globaler Extreme über die berichtet wird ist der Klimawandel nicht interessant genug um in der Aufmerksamkeit zu bleiben.
Sicherlich kann man kein absolutes Desinteresse allein anhand dieser einen, nicht sonderlich objektiven Quelle herleiten, doch ein Indiz kann es sein. Klimawandel ist kein beliebtes Thema.
Wie sieht es dann mit der globalen Erwärmung aus?
Leider kein großartig anderes Bild oder? Sicherlich bleibt dieses Schlagwort etwas eher im Gebrauch als der Klimawandel, drückt es die Probleme doch auf einer etwas deutlicheren Art und Weise aus, doch auch hier sind nach einigen Höhepunkten 2007 das Interesse abgefallen.
Es fehlt vielleicht etwas an einem Maßstab, um die Bedeutung der Themen vergleichen zu können. Unabhängig von den Punkten des hohen und des niedrigen Interesse, wie sehr waren diese Themen gefragt?
Da wir uns auf die deutschen Begrifflichkeiten beschränkt haben, nehmen wir auch erstmal lokale Themen aus dem deutsprachigen Raum,die 2007 und 2008 im Gespräch waren.
Fangen wir 2007 mit Heiligendamm an, einem kritischen Thema da dort der G8 Gipfel statt fand. Wie man sehen kann sehr hohes Interesse zum Zeitpunkt des Gipfels, sehr geringes im Vor und auch im Nachfeld. Doch das allgemeine Interesse zum Zeitpunkt des Gifpels ist im ein vielfaches Höher als die Maxima bei der Suche nach Klimawandel oder globaler Erwärmung. Nun, kritische Themen sind vergleichbar abhängig von der Aktualität? Wird also auf den Klimawandel und die globale Erwärmung einfach nicht genug hingewiesen?
Wie wäre es mit einem neuen Mobiltelefon? Oder mit solchen Seiten?
2008 ist nun noch nicht vorbei, doch was für Themen überholen den Klimawandel?
Wer nun auf Europameisterschaft oder die olympischen Sommerspiele getippt hat, den muss ich leider enttäuschen, nur ein kurzes Vergnügen bieten diese Begriffe…
Aber auch dieses Jahr gibt es Themen die den Menschen wichtiger erscheinen als der Klimawandel. Na dann noch einen schönen Herbst!
Schlagwörter: Öffentlichkeit, Globale Erwärmung, Klimawandel, Wahrnehmung
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Geschrieben von Stimme in Auto, Kurioses
Schon die neue Variante des Chrysler Voyager/Town´n´Country den neuen Minivan von VW gesehen, Rotan? 200 ps @ 3.8l oder 251hp @4.0l. V6, Benziner natürlich. 13 Cupholder sind Serie. Elektrische Schiebetüren,Heckklappen und jede Menge Schnickschnack TFTs etc. ist alles zu haben. Der Wagen für die bessergestellte Soccermummy. Startet wohl etwas teurer als ein Town and Country, mit Gut 25.000$ ist man dabei. Offiziell wird der Rotan nur in den Staaten angeboten. Grauimporte ist natürlich eine Sache, vielleicht muss man zwischen dem VW und Chrysler-Händler pendeln, aber der günstige Dollar-Kurs, das VW-Image und der enorme Platz den der Wagen bietet (irgendwo zwischen Sharan und T5, oder halt Voyager wer so einen Modell kennt) wird sicherlich einige zum überlegen bringen.
Importiert, verzollt und umgerüstet also knapp € 20.000 . Dann nochmal knapp 2-3T €für eine Gas-Anlage einrechnen. Bluetech oder besonders sparende Modelle sind erstmal weiterhin nur für die alte Welt und vor allem für Deutschland interessant. Anderweitig wird auf klassische Konzepte gesetzt. Mehr ist Mehr. Mehr Hubraum, mehr Austattung, mehr Gewicht, mehr Verbrauch. Mal abwarten wann man das erste mal so ein Schiff mit VW Label hierzulande sieht.
Schlagwörter: Volkswagen Klimapolitik, Voyager Mockup, VW Routan
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Auch wenn es eher Whitewizzards Part ist über die Entwicklung bei Elektroautos zu schreiben kann ich diesem Beitrag nicht wiederstehen:
Der elektrische Dragster
Diese sind sicherlich noch nicht immer so weit, um professionell mitzufahren. Aber ein großer Vorteil der Elektrofahrzeuge ist die Leistungsentwicklung. Gerade bei Beschleunigungsrennen ist es sehr vorteilhaft, sofort auf das gesamte leistungsprektrum zugreifen zu können. Beweise?
Viper gegen Elektroauto
Sicherlich sind Beschleunigungsrennen nicht das ökologisch sinnvollste auf der Welt. Doch wenn diese Benzinschleudern nun ernsthafte Konkurrenz von Elektroautos bekommen findet vielleicht ein Umdenken im kleinen statt. Sicherlich haben E-Autos nicht nur Vorteile, aber wo man diese Vorteile ausnützen kann, sollte man es dann doch auch machen.
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Zugegeben, nicht jeder Arbeitsplatz lässt sich ohne weiteres auf den heimischen Schreibtisch auslagern, aber in vielen Fällen ist diese Möglichkeit durchaus gegeben. Aus welchen Gründen man sich auch immer entschliessen mag, zu Hause zu arbeiten statt ins Büro zu fahren, einen positiven Effekt auf das Klima hat Heimarbeit nicht in jedem Fall. Zu diesem Ergebnis gelangt jedenfalls eine Studie der WSP Environmental (ein Unternehmen, das sich auf Umwelt- und Energieberatung spezialisiert hat). So schreibt Treehugger.com (die heissen wirklich so!) zum Beispiel, die Einsparungseffekte durch die Nicht-Benutzung von Verkehrsmitteln würden teilweise dadurch aufgezehrt, dass Heizungen, Elektrogeräte etc. in Privathaushalten meist ineffizienter wären als entsprechende Einrichtungen in Privathaushalten – zumindest pro Person. In Zahlen ausgedrückt: Ein durchschnittlicher Heimarbeiter verursacht Emissionen von 2,38 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, ein durchschnittlicher Büroarbeiter lediglich 1,68 Tonnen.
Zugegeben, das interessanteste an dieser Studie ist vermutlich die Tatsache, dass es tatsächlich Leute gibt, die so etwas ausrechnen. Abgesehen davon kann man aus der Studie sicherlich etwas lernen – zumindest über die Aussagekraft von Studien. Denn wie Treehugger.com richtig schreibt, sind die Zahlen von WSP nicht global anwendbar – die Studie wurde in Großbritannien erstellt, wo sicherlich andere Verhältnisse herrschen als beispielsweise in den USA, wo im Schnitt weniger Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, die Energienutzung anders ist usw. Und Auswirkungen auf Verkehrsplanung, Sozialleben von Angestellten usw. fallen vermutlich als Nebeneffekte der Heimarbeit noch wesentlich stärker ins Gewicht, lassen sich aber kaum quantifizieren. So schade es also für viele Planungen und Kalkulationen ist, es lässt sich nicht alles in Zahlen ausdrücken.
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Ich kann mich nicht daran erinnern im April schon mal meinen Ventilator angestellt zu haben, weil es im Arbeitszimmer zu warm war. Immerhin reden wir hier von Oldenburg. Dem Oldenburg was für sein schlechtes Wetter und für seinen Regen bekannt ist. Nennt mich ruhig Troll, aber mein Gehirn braucht ein gewissen Kälteeffekt um vernünftig arbeiten zu können.
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Geschrieben von Curaitis in Kurioses, Meer
Worin besteht der Hauptunterschied zwischen Mensch und Tier? Offenbar darin, dass Menschen mitunter ungeheuer kreativ sind, wenn es darum geht, was mit ihren Körpern nach dem Tod geschehen soll. Und seit es Firmen gibt, die die Asche verbrannter Leichen ins Weltall schiessen, wundert mich in dieser Hinsicht eigentlich gar nichts mehr.
Für Freunde der Seebestattung, die es offenbar gern etwas spezifischer hätten, bietet nun Eternal Reefs Inc. in den USA einen ganz besonderen Service an. Die Leichenasche wird mit Beton vermischt und zu durchlöcherten Halbkugeln aus Beton (Reef Balls, hier zu bewundern) gegossen. Diese Reef Balls werden dann auf dem Meeresgrund versenkt, um die Ansiedlung oder Reparatur von Korallenriffen zu fördern. Nicht unbedingt sinnvoll, aber einfallsreich. Denn ob in den Beton jetzt Asche gemischt ist oder nicht, ist den Pflanzen und Tieren, die sich in den Kugeln ansiedeln, wohl herzlich egal. Immerhin ist es ökologisch wohl deutlich sinnvoller, Betonkugel zu versenken als z.B. die Wracks von Autos, Schiffen oder Kampfpanzern (wie es z.B. vor der Küste Alabamas sehr häufig praktiziert wird). Und dank der steigenden Rofstoffpreise ist es wohl auch ökonomisch sinnvoller, wenn man darauf verzichtet, tausende von Tonnen Stahl auf den Meeresgrund zu schicken. Dann lieber doch Betonkugeln, die der ewigen Ruhe dienen.
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