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	<title>Global Warning &#187; Elektrofahrzeug</title>
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	<description>Informationen über den Wandel der Welt</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Apr 2010 10:59:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>My love is a Tango</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 23:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[tango]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit geht es zu wie zu den Anfangstagen des Automobils. Auch wenn sich Elektroautos noch nicht fl&#228;chendeckend durchgesetzt haben, gibt es immer mehr, vor allem kleine Hersteller, die sich mit Kleinserienmodellen auf den Markt wagen. Leider sind die meisten von ihnen immer noch Karikaturen auf typische Elektroautos, also winzig, langsam und mit ungen&#252;gender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">S</span>eit einiger Zeit geht es zu wie zu den Anfangstagen des Automobils. Auch wenn sich Elektroautos noch nicht fl&#228;chendeckend durchgesetzt haben, gibt es immer mehr, vor allem kleine Hersteller, die sich mit Kleinserienmodellen auf den Markt wagen. Leider sind die meisten von ihnen immer noch Karikaturen auf typische Elektroautos, also winzig, langsam und mit ungen&#252;gender Reichweite gesegnet. Daher scheibe ich vor allem &#252;ber Fahrzeuge, die ein wenig aus der Reihe fallen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/wsdot/2841840778/sizes/l/"><img title="Tango" src="http://farm4.static.flickr.com/3118/2841840778_69a2febc07_m.jpg" alt="Tango" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Tango</p></div>
<p>Dazu z&#228;hlt definitiv auch der <a href="http://www.commutercars.com/">Tango</a>. Als ich zum ersten Mal Bilder von der Kiste gesehen habe, wu&#223;te ich auch nicht, was dieses Auto eigentlich f&#252;r einen Sinn hat. Der Tango bietet Platz f&#252;r zwei Personen, die hintereinander sitzen d&#252;rfen wie in einem Kabinenroller. Allerdings hat der Wagen nicht die geringste &#196;hnlichkeit mit einem Kabinenroller &#8211; eher mit einem <a href="http://www.ligier.de/">Ligier</a> (das ist einer dieser Hersteller von 45km/h-W&#228;gelchen). Kurz und geradezu grotesk schmal &#8211; rein optisch wirkt er tats&#228;chlich wie der blechgewordene Alptraum aller Elektroauto-Gegner.</p>
<p>Schaut man sich die Performance des Tango an, erahnt man jedoch den Zweck dieses Fahrzeugs. M&#246;glicherweise jedenfalls. Der Tango scheint dazu geschaffen worden zu sein, Erwartungen zu entt&#228;uschen. Das mu&#223; ich allerdings n&#228;her erl&#228;utern:</p>
<p>Bei <a href="http://www.treehugger.com/files/2008/09/videos-tango-electric-car-ride.php">Treehugger</a> gab es vor kurzem einen Beitrag, der auf einige Videos verwies, in denen man einen Tango in freier Wildbahn (also auf einem amerikanischen Freeway) bewundern konnte. Die Videos (<a href="http://www.dannyscontentment.net/2008/09/the-tango-a-trip-part-1/">Nr.1</a> und <a href="http://www.dannyscontentment.net/2008/09/the-tango-a-trip-part-2/">Nr.2</a>) kann man sich auf Danny Fleets Seite ansehen &#8211; und das Vergn&#252;gen sollte man sich nicht entgehen lassen <img src='http://global-warning.eu/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Zugegeben: Der Tango hat kaum praktischen Nutzwert, da er kaum Platz bietet. Er ist au&#223;erdem noch sauteuer und hat gewi&#223; keinen Sch&#246;nheitspreis verdient. Dennoch kommt mir das Fahren mit einem Verbrennungsmotor pl&#246;tzlich wieder einmal verdammt primitiv vor: Ein Tango mit Top-Motorisierung beschleunigt nicht nur in vier Sekunden auf Tempo 100, sondern schafft auch in etwa 12 Sekunden die 200km/h-Marke (nicht, da&#223; man es darauf anlegen sollte).</p>
<p>Man kann schon verstehen, warum <a href="http://www.ecorazzi.com/2008/07/07/george-clooney-still-in-love-with-his-electric-tango/">George Clooney</a> sich auch diesen Elektrorenner zugelegt hat, denn mit dem Tango kann er seine Kollegen in Hollywood tats&#228;chlich dem&#252;tigen, wenn diese ihre &#8220;herk&#246;mmlichen&#8221; Sportwagen und Luxuskarossen spazieren fahren. Denn von einem <a href="http://global-warning.eu/2007/05/11/der-rasende-fanartikel/">Tesla </a>stehengelassen zu werden, ist eine Sache &#8211; Elektroantrieb hin oder her, er sieht immerhin aus wie ein reinrassiger Sportwagen. Aber wenn eine &#252;bermotorisierte Keksdose namens Tango die benzinfressenden Supersportler abh&#228;ngt wie nichts, schl&#228;gt dies deren Besitzern schon auf den Magen.</p>
<p>Was die Moral dieser Geschichte ist, wei&#223; ich immer noch nicht so recht. Braucht der Tango die Welt besser? Vielleicht nicht &#8211; aber auf jeden Fall ein bi&#223;chen lustiger.</p>
<p>Photo Quelle/Copyright: wsdot, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">cc creative commons</a> Attribution-NonCommercial 2.0 (via <a href="http://www.flickr.com/photos/wsdot/2841840778/">flickr</a>)</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2008%2F09%2F20%2Fmy-love-is-a-tango%2F&amp;title=My%20love%20is%20a%20Tango"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Volkswagen: Up! die Dritte</title>
		<link>http://global-warning.eu/2007/11/14/volkswagen-up-die-dritte/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 21:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[brennstoffzelle]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[space up! blue]]></category>
		<category><![CDATA[up!]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange schien es so, als w&#252;rden die Gro&#223;serienhersteller die wirklich innovativen Ideen irgendwelchen kleineren Unternehmen &#252;berlassen, w&#228;hrend sich vor allem die deutschen Hersteller offenbar lieber dem gro&#223;en Duell Hybrid vs. Diesel widmeten, an den eigentlichen Fahrzeugkonzepten aber eigentlich kaum etwas &#228;nderten. Auch als Volkswagen vor einigen Monaten auf der Frankfurter IAA die Kleinwagenstudie Up! vorstellte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">L</span>ange schien es so, als w&#252;rden die Gro&#223;serienhersteller die <a href="http://global-warning.eu/2007/05/21/phoenix-sut-nanotechnik-inside/">wirklich</a> <a href="http://global-warning.eu/2007/04/26/loremo-das-streben-nach-effizienz/">innovativen</a> <a href="http://global-warning.eu/2007/05/11/der-rasende-fanartikel/">Ideen</a> irgendwelchen kleineren Unternehmen &#252;berlassen, w&#228;hrend sich vor allem die deutschen Hersteller offenbar lieber dem gro&#223;en Duell Hybrid vs. Diesel widmeten, an den eigentlichen Fahrzeugkonzepten aber eigentlich kaum etwas &#228;nderten.<br />
Auch als Volkswagen vor einigen Monaten auf der Frankfurter IAA die <a href="http://www.autozeitung.de/online/render.php?render=0074127">Kleinwagenstudie Up!</a> vorstellte, hielt sich das Staunen in Grenzen &#8211; w&#228;ren da nicht zwei Kleinigkeiten gewesen:<br />
1. Warum sitzen die Zwei- und Dreizylindermotoren, die den Up! antreiben sollen, im Heck des Autos? Seit gesch&#228;tzten 40 Jahren werden Neufahrzeuge eigentlich durchgehend mit Frontmotor entwickelt. Soll ein kleiner, leichter Heckmotor Vorteile bei der Gewichtsverteilung oder beim Raumangebot bringen?<br />
2. VW k&#252;ndigte bereits damals an, da&#223; in den kommenden Monaten zwei weitere, auf dem Up! basierende, Studien vorgestellt w&#252;rden. Dramaturgisch geschickt gemacht.</p>
<p>Studie Nr.2 tr&#228;gt den Namen Space Up! und ist eine Art Microvan, mit 3,67m L&#228;nge zwar 23 Zentimeter l&#228;nger als der kleinere Bruder, aber immer noch k&#252;rzer als ein Fox &#8211; der neben dem Space Up! hoffnungslos veraltet wirkt. Van, Heckmotor, auf einem Kleinwagen basierend &#8211; Vergleiche zum guten, alten &#8220;Bulli&#8221; dr&#228;ngten sich geradezu auf. Insgesamt eine tolle Studie, nur &#8211; was sollte als Nummer 3 kommen?</p>
<p>Seit der heutigen Pr&#228;sentation auf der <a href="http://www.laautoshow.com/">LA Auto Show</a> wissen wir auch dies: Der dritte im Bunde tr&#228;gt den Namen <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,517249,00.html">Space</a> <a href="http://www.autobloggreen.com/2007/11/14/la-2007-volkswagen-space-up-blue/">Up!</a> <a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/news/auto_-_produkte/hxcms_article_508272_13987.hbs">Blue</a> und wer nach der Pr&#228;sentation noch dachte, der gr&#246;&#223;te Unterschied zur zweiten Studie seien die h&#252;bschen Dachfensterchen im <a href="http://www.wolfsburg-citytour.de/wolfsburg-tourist/Zeithaus_1/VW_Samba-Bus/vw_samba-bus.html">Samba-Bus-Stil</a>, hat h&#246;chstwahrscheinlich auch sonst nicht viel mit Autos zu tun. Nat&#252;rlich ist die Studie ein kleines Raumwunder geblieben, die technischen &#196;nderungen sind allerdings bemerkenswert.</p>
<ul>
<li>Der kleine Verbrennungsmotor im Heck mu&#223;te einem 61-PS-Elektromotor weichen. Damit beschleunigt der Up! Blue in 13,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h. Das sind keine Rekordwerte, allerdings ist der kleine Stromer-Van damit alles andere als ein Verkehrshindernis. Und gerade im unteren Geschwindigkeitsbereich d&#252;rfte die Beschleunigung ordentlich sein.</li>
<li>Um die Reichweite zu erh&#246;hen, befindet sich im vorderen Bereich des Wagens eine neuentwickelte Hochtemperatur-Brennstoffzelle, die ohne aufw&#228;ndiges K&#252;hlsystem auskommt. Mit einem Vorrat von 3,3 kg Wasserstoff erh&#246;ht die Brennstoffzelle die Reichweite um etwa 250 km.</li>
<li>Zur eigentlichen Speicherung des Stroms befinden sich unter den R&#252;cksitzen zw&#246;lf Lithium-Ionen-Akkus, deren Ladung f&#252;r 100 km reichen soll, was f&#252;r die meisten Strecken des Alltags v&#246;llig ausreicht. Die Akkus k&#246;nnen auch an einer herk&#246;mmlichen Steckdose aufgeladen werden statt durch die Brennstoffzelle &#8211; klingt selbstverst&#228;ndlich, aber ich erw&#228;hne es trotzdem &#8211; der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Prius">Prius</a> bietet diese Option beispielsweise nicht (allerdings sind dessen Akkus ohnehin kleiner).</li>
<li>Auf dem Dach des Space Up! Blue sind Solarzellen mit einer Leistung von 150 Watt montiert. Sparf&#252;chse sollten sich allerdings nicht zu fr&#252;h freuen: Um die Akkus damit voll aufzuladen, mu&#223; man schon eine ganze Weile parken&#8230;</li>
</ul>
<p>Zur gro&#223;en Entt&#228;uschung einiger Interessierter stellte VW die Serienreife eines solchen Fahrzeugs allerdings erst f&#252;r das Jahr 2020 in Aussicht. Das dauert nat&#252;rlich noch etwas, allerdings mu&#223; man dabei auch bedenken, da&#223; das Auff&#252;llen des Wasserstoffvorrates sich vorher mangels entsprechender Infrastruktur sicherlich noch etwas schwierig gestalten d&#252;rfte.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F11%2F14%2Fvolkswagen-up-die-dritte%2F&amp;title=Volkswagen%3A%20Up%21%20die%20Dritte"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Elektroautos, immer noch zu langsam?</title>
		<link>http://global-warning.eu/2007/06/15/elektroautos-immer-noch-zu-langsam/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 08:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stimme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn es eher Whitewizzards Part ist &#252;ber die Entwicklung bei Elektroautos zu schreiben kann ich diesem Beitrag nicht wiederstehen: Der elektrische Dragster Diese sind sicherlich noch nicht immer so weit, um professionell mitzufahren. Aber ein gro&#223;er Vorteil der Elektrofahrzeuge ist die Leistungsentwicklung. Gerade bei Beschleunigungsrennen ist es sehr vorteilhaft, sofort auf das gesamte leistungsprektrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">A</span>uch wenn es eher Whitewizzards Part ist &#252;ber die Entwicklung bei Elektroautos zu schreiben kann ich diesem Beitrag nicht wiederstehen:</p>
<p><a href="http://www.exn.ca/dailyplanet/view.asp?date=9/19/2005#">Der elektrische Dragster</a></p>
<p>Diese sind sicherlich noch nicht immer so weit, um professionell mitzufahren. Aber ein gro&#223;er Vorteil der Elektrofahrzeuge ist die Leistungsentwicklung. Gerade bei Beschleunigungsrennen ist es sehr vorteilhaft, sofort auf das gesamte leistungsprektrum zugreifen zu k&#246;nnen. Beweise?</p>
<p><a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6062890668995958197&amp;hl=en">Viper gegen Elektroauto</a></p>
<p>Sicherlich sind Beschleunigungsrennen nicht das &#246;kologisch sinnvollste auf der Welt. Doch wenn diese Benzinschleudern nun ernsthafte Konkurrenz von Elektroautos bekommen findet vielleicht ein Umdenken im kleinen statt. Sicherlich haben E-Autos nicht nur Vorteile, aber wo man diese Vorteile ausn&#252;tzen kann, sollte man es dann doch auch machen.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F06%2F15%2Felektroautos-immer-noch-zu-langsam%2F&amp;title=Elektroautos%2C%20immer%20noch%20zu%20langsam%3F"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Scooter!</title>
		<link>http://global-warning.eu/2007/05/30/scooter/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2007 14:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es um technische Innovationen bei Fahrzeugen geht, wird viel &#252;ber Autos gesprochen. Aber auch bei Zweir&#228;dern wird offenbar munter experimentiert. So liefert beispielsweise die Armor Enterprises gerade einen Prototypen eines elektrisch betriebenen Mopeds bzw. Motorrollers an einen H&#228;ndler in Florida aus, um ihn einem gro&#223; angelegten Alltagstest zu unterziehen (man k&#246;nnte auch von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">W</span>enn es um technische Innovationen bei Fahrzeugen geht, wird viel &#252;ber Autos gesprochen. Aber auch bei Zweir&#228;dern wird offenbar munter experimentiert. So <a href="http://www.autobloggreen.com/2007/05/30/electric-scooter-prototype-delivered-to-florida-dealer/">liefert beispielsweise die Armor Enterprises gerade einen Prototypen eines elektrisch betriebenen Mopeds bzw. Motorrollers</a> an einen H&#228;ndler in Florida aus, um ihn einem gro&#223; angelegten Alltagstest zu unterziehen (man k&#246;nnte auch von einem Beta-Test sprechen).</p>
<p>Die Daten h&#246;ren sich interessant an &#8211; die H&#246;chstgeschwindigkeit wird mit 40 Meilen (64 km/h) angegeben, die Reichweite soll &#252;ber 90 km betragen. Wer schon einmal anderthalb Stunden auf einem 50-Kubik-Roller gesessen hat, weiss, dass die Reichweite f&#252;r die allermeisten Fahrten ausreichen sollte. Der altbekannte Wermutstropfen: Das Aufladen der Lithium-Ionen-Akkus dauert etwa vier Stunden.</p>
<p>Ob sich Elektro-Scooter auf dem Markt mittelfristig durchsetzen k&#246;nnen, steht nat&#252;rlich auf einem anderen Blatt. Leider macht Armor Electric noch keine Angaben &#252;ber den anvisierten Preis, der allerdings vermutlich &#252;ber dem eines handels&#252;blichen Rollers der 50-cm³-Klasse liegen d&#252;rfte (Lithium-Ionen-Akkus sind leider noch etwas teuer). &#214;kologisch betrachtet k&#246;nnte die Entwicklung durchaus Sinn machen, ob sie eine &#246;konomische Alternative darstellt, muss sich erst noch herausstellen. Veranschlagt man f&#252;r einen benzinbetriebenen Roller einen Anschaffungspreis von ca. 2000 Euro bei einem Verbrauch von ca. 3 Litern Normalbenzin (rechnen wir mal mit ca. 4,50 Euro, die sich auf 100 km einsparen lassen) sowie einer Laufleistung von 45.000 km, die die Akkus des Elektroscooters (mindestens) &#252;berstehen sollten (etwa 500 Ladezyklen), sollte der Roller nicht mehr als etwa 4000 Euro kosten (die Stromkosten habe ich mal unter den Tisch fallen lassen). Und Einsparungen hin oder her, f&#252;r ein Zweirad dieser Leistungsklasse zahlen die wenigsten Menschen eine solche Summe.</p>
<p>Wer nicht warten will: <a href="http://www.evt-scooter.de/DB_EVT_Scooter4000e.htm">Dieser Elektroroller</a> entspricht dem heutigen Stand der Technik, schafft 45 km/h Spitze, kommt ca. 70 km weit und kostet ca. 2200 Euro.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F05%2F30%2Fscooter%2F&amp;title=Scooter%21"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Phoenix SUT &#8211; Nanotechnik inside</title>
		<link>http://global-warning.eu/2007/05/21/phoenix-sut-nanotechnik-inside/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 19:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe der letzten Wochen haben wir bei Global Warning &#252;ber drei Autos geschrieben, die in &#246;kologischer Hinsicht wegweisend sein k&#246;nnten und bei denen die Entwickler mutiger und innovativer vorgegangen sind als die meisten &#8220;gro&#223;en&#8221; Autohersteller. Als viertes Fahrzeug soll hier noch der Phoenix SUT zu Ehren kommen. Dabei handelt es sich &#8211; man h&#246;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">I</span>m Laufe der letzten Wochen haben wir bei <em>Global Warning</em> &#252;ber drei Autos geschrieben, die in &#246;kologischer Hinsicht wegweisend sein k&#246;nnten und bei denen die Entwickler mutiger und innovativer vorgegangen sind als die meisten &#8220;gro&#223;en&#8221; Autohersteller. Als viertes Fahrzeug soll hier noch der <a href="http://www.phoenixmotorcars.com/">Phoenix SUT</a> zu Ehren kommen.<br />
Dabei handelt es sich &#8211; man h&#246;re und staune &#8211; nach hiesigen Ma&#223;st&#228;ben um ein Nutzfahrzeug (<em>Sports Utility Truck</em>). Zugegeben, es ist nicht einfach, einen ausgewachsenen Pick-up als &#246;kologisches Vorbild durchgehen zu lassen, aber bei <a href="http://global-warning.eu/2007/05/11/der-rasende-fanartikel/">zweisitzigen Sportwagen</a> funktioniert es mitunter auch. Und wie der vielbeachtete Tesla Roadster ist auch der Phoenix SUT mit Elektroantrieb ausgestattet.<br />
Das allein macht den Wagen zwar schon zu einer Besonderheit, aber noch nicht zu einer Sensation. Basis des Fahrzeugs ist der koreanische SsangYong Actyon, der in seiner urspr&#252;nglichen Form vor allem durch sein eigenwilliges Design auff&#228;llt. Die Fahrleistungen des SUT sind f&#252;r ein Fahrzeug seiner Gr&#246;sse nicht die schlechtesten, die H&#246;chstgeschwindigkeit wird mit etwa 150 km/h angegeben, der Sprint auf 100 km/h ist in gut zehn Sekunden erledigt. Ansonsten f&#228;hrt sich der Wagen vermutlich wie sein benzinbetriebener Bruder. Bleibt nur noch der Blick auf die klassische Schwachstelle eines Elektroautos &#8211; die Batterien.<br />
Und hier gibt es tats&#228;chlich etwas zu entdecken: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Titanat-Akku/">Lithium-Titanat-Akkus</a>, die eigentliche Attraktion des Phoenix. Diese Akkus &#8211; vom Hersteller Altair <a href="http://www.altairnano.com/">Nanotechnologies Inc.</a> nanoSafe™ getauft &#8211; verwenden anstatt der ansonsten bei Lithium-Ionen-Akkus benutzten Graphit-Anode eine nanostrukturierte Lithiumtitanat-Anode. Und dies hat in der Praxis einige Auswirkungen. Zun&#228;chst einmal kann sich Phoenix Motorcars die teuren Sicherheitssysteme sparen, die f&#252;r Lithium-Ionen-Akkus n&#246;tig w&#228;ren, denn die nanoSafe™-Akkus produzieren nicht nur wenig W&#228;rme w&#228;hrend der Entladung, sie halten auch Temperaturen bis zu 250°C stand &#8211; laut Altairnano sind die Akkus in einem Temperaturbereich von -35°C bis +75°C problemlos einsetzbar.<br />
Ein weiterer Pluspunkt ist die lange Lebensdauer. Phoenix Motorcars gibt auf die Batterien eine Garantie von 12 Jahren bzw. 250.000 Meilen (was bereits mehr ist als das, was bei Verbrennungsmotoren garantiert wird). Doch wohlgemerkt: Wir sprechen immer noch von den Garantien des Herstellers. Altair Nanotechnologies gab bereits bekannt, dass die nanoSafe-Akkus ausgiebig getestet worden seien &#8211; offenbar sehr ausgiebig: Nach 15.000 Ladezyklen sollen die Akkus immer noch 85% ihrer Kapazit&#228;t besitzen. Auf den Phoenix SUT bezogen hiesse das: Bei einer angegebenen Reichweite von &#252;ber 100 Meilen h&#228;tte man nach knapp 2.500.000 gefahrenen Kilometern immer noch einen recht leistungsf&#228;higen Akkusatz. Dadurch relativiert sich vielleicht auch der Kaufpreis von 45.000$ &#8211; wenn der SUT einmal das Zeitliche segnet, ist es gut m&#246;glich, dass die Batterien ein neues Auto bekommen.<br />
Bleibt also das alte Leid &#8211; die Zeit des Aufladens? Nachdem man mit dem Elektrotruck 150 &#8211; 200km gefahren ist, mu&#223; man eben an die Steckdose und es dauert sechs Stunden, bis die Akkus aufgeladen sind. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Ist ein spezielles Ladeger&#228;t vorhanden, kann man den gesamten Akkusatz in weniger als zehn Minuten zu 95% wieder aufladen. Weniger als zehn Minuten! Hier wird es langsam offenbart: Nicht die Reichweiten sind das Problem von Elektrofahrzeugen, sondern die Ladezeit.<br />
Wenn Altair Nanotechnologies und Phoenix Motorcars Recht behalten, geh&#246;rt dieses Problem der Vergangenheit an. Wer sich ein Elektrofahrzeug mit Lithium-Titanat-Akkus kauft, wird sicherlich auch das entsprechende Ladeger&#228;t f&#252;r die heimische Garage anschaffen. Was l&#228;ngere Touren angeht &#8211; nun, es wird sicher nicht an der Technik scheitern, wenn man das bereits &#252;berall vorhandene Tankstellennetz mit entsprechenden Ladestationen ausr&#252;stet. Und wie bereits die <a href="http://blogs.macbay.de/enews/stories/8333/">Elektromobil News</a> richtig geschrieben haben, wird wohl der erste Hersteller schnell-ladef&#228;higer Elektrofahrzeuge die technologischen Standards f&#252;r ein Schnell-Ladesystem bestimmen k&#246;nnen.<br />
Phoenix Motorcars liefert seinen SUT erst einmal als Flottenfahrzeug aus und strebt f&#252;r das laufende Jahr eine Kleinserie von 500 St&#252;ck an. Im Jahr 2008 soll dann noch der SUV &#8211; mit &#228;hnlich uninspiriertem Namen &#8211; hinzukommen sowie ein Batterie-Erweiterungspack, das die Reichweite auf bis zu 400 km erh&#246;ht.</p>
<p>Ein wenig von der Aufmerksamkeit, die solchen Blickf&#228;ngern wie dem Tesla Roadster geschenkt wird, sollte man also vielleicht auf die Akkutechnologie des Phoenix SUT verwenden. Denn bei dem gewohnt g&#252;nstigen und wartungsarmen Betrieb eines Elektroautos, das sich wie ein herk&#246;mmliches Auto nutzen l&#228;sst und obendrein nicht mehr die Schw&#228;chen hat, an denen &#228;ltere Batterietypen noch litten, stellt sich wirklich langsam die Frage, wo Verbrennungsmotoren eigentlich noch Vorteile haben.</p>
<p>siehe dazu auch:</p>
<p>- <a href="http://global-warning.eu/2007/04/26/loremo-das-streben-nach-effizienz/">Loremo &#8211; Das Streben nach Effizienz</a><br />
- <a href="http://global-warning.eu/2007/04/27/oscar-es-koennte-ja-so-einfach-sein/">OSCAR &#8211; Es k&#246;nnte ja so einfach sein</a><br />
- <a href="http://global-warning.eu/2007/05/11/der-rasende-fanartikel/">Der rasende Fanartikel</a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F05%2F21%2Fphoenix-sut-nanotechnik-inside%2F&amp;title=Phoenix%20SUT%20%26%238211%3B%20Nanotechnik%20inside"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Der rasende Fanartikel</title>
		<link>http://global-warning.eu/2007/05/11/der-rasende-fanartikel/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2007 11:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Wochen habe ich nun vor &#252;ber ein Auto zu schreiben, das f&#252;r ein Fahrzeug seiner Art ungew&#246;hnlich viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Kaum eine Zeitung hat nicht &#252;ber den Wagen berichtet und die Anzahl der Blogs (nur um ein paar Beispiele zu nennen ), die sich mit ihm befassen, ist ebenso gro&#223;. Es ist also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">S</span>eit Wochen habe ich nun vor &#252;ber ein Auto zu schreiben, das f&#252;r ein Fahrzeug seiner Art ungew&#246;hnlich viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Kaum eine Zeitung hat nicht &#252;ber den Wagen berichtet und die Anzahl der Blogs (nur um ein paar <a href="http://www.rahulnair.net/blog/2007/02/20/the-tesla-roadster-the-perfect-elise/">Beispiele</a> <a href="http://www.autoblog.com/2006/07/20/tesla-roadster-unveiling-in-santa-monica/">zu</a> <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/07/21/AR2006072101515.html?nav=most_emailed_emailafriend">nennen</a> ), die sich mit ihm befassen, ist ebenso gro&#223;. Es ist also nicht einfach, etwas &#252;ber den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Roadster">Tesla Roadster</a> zu schreiben, was nicht bereits an anderer Stelle geschrieben wurde.</p>
<p>Die <a href="http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/bm_artikel/bmpara/1567/bmpara/41525420546563686e696b20575733/id/133/id/210135/fm/0/artprint/1/SH/0/depot/0/index.html">Entstehungsgeschichte</a> liest sich jedenfalls wie eine dieser typischen Silicon-Valley-Legenden. Elektrotechnik-Ingenieur und Firmengr&#252;nder Martin Eberhardt hatte im Jahr 2000 gerade seine alte Firma Nuvo Media f&#252;r 187 Millionen Dollar verkauft und wollte sich einen neuen Sportwagen g&#246;nnen. Die zum Teil horrenden Verbrauchswerte der g&#228;ngigen Modelle ersch&#252;tterten offenbar sein &#246;kologisches Gewissen so stark, dass er begann, sich f&#252;r elektrisch betriebene Fahrzeuge zu interessieren, die damals angebotenen Modelle waren augrund ihrer geringen Reichweite und des hohen Preises allerdings nicht nach Eberhardts Geschmack (und Elektro-Sportwagen gab es ohnehin nicht auf dem Markt).</p>
<p>Mit einigen Freunden, innovativen Ideen und 60 Millionen Dollar Risikokapital aus der Computer- und Internetbranche wurde 2003 die Firma<a href="http://www.teslamotors.com/"> Tesla Motors</a> gegr&#252;ndet.</p>
<p><img src="http://www.global-warning.eu/gw-images/tesla_fogcat.jpg" title="Image: Tesla Roadster" alt="Image: Tesla Roadster" height="375" width="500" /></p>
<p>Bereits von aussen unterscheidet sich der Tesla Roadster sehr deutlich von bisherigen Elektroautos &#8211; und das ist gut so. Die &#196;hnlichkeit zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lotus_Elise">Elise</a> ist sicherlich kein Zufall &#8211; die britische Autoschmiede Lotus steuert immerhin Karosserie und Chassis bei. Die eigentlichen Innovationen jedoch liegen im technischen Bereich: Anstatt die bislang bei Elektrofahrzeugen &#252;blichen Akkus auf Blei- oder Nickelbasis zu verwenden, entschieden sich die Entwickler zur Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus, wie sie bei Notebooks und Mobiltelefonen l&#228;ngst Standard sind. Diese sind zwar teurer, aber bereits erschwinglicher als vor einigen Jahren und besitzen eine h&#246;here Leistungsdichte als bisherige Akkus. Der Tesla kommt &#8211; voll aufgeladen &#8211; bis zu 400 km weit, mehr als doppelt so viel wie die meisten bisherigen Elektroautos, das Aufladen dauert etwa dreieinhalb Stunden. Die Akkus wiegen allerdings auch etwa 450kg, das ist mehr als ein Drittel des gesamten Fahrzeuggewichts. Fairerweise darf man aber nicht vergessen, dass der Motor daf&#252;r nur etwa 35 kg wiegt &#8211; und etwa 248 PS leistet. Dar&#252;ber hinaus verschweigen die nackten Zahlen, dass Elektromotoren bereits im Drehzahlkeller ihre volle Kraft entfalten.</p>
<p>Die bisherigen Fahreindr&#252;cke schienen durchweg positiv zu sein (es gibt beispielsweise <a href="http://youtube.com/watch?v=cE2Yd-pTS-s&amp;mode=related&amp;search=">hier</a> eine Testfahrt als Video). Genauer gesagt, der Tesla scheint sich im Alltagsbetrieb gar nicht von &#8220;normalen&#8221; Sportwagen zu unterscheiden, er ist flott, wendig, vollgestopft mit komfortablen Extras und da ohnehin nur zwei (Vorw&#228;rts-)G&#228;nge vorhanden sind, muss man auch nicht oft schalten. Wenn man allerdings richtig Gas gibt, kann man den Roadster in nur wenig mehr als vier Sekunden auf 100 km/h beschleunigen &#8211; Boxster, Z4, Elise und co. haben bei diesen Werten das Nachsehen. Kleiner Trost f&#252;r die Benziner: F&#252;r den Elektrorenner ist sp&#228;testens bei Tempo 220 Schlu&#223;. Was man auf amerikanischen Highways allerdings lieber nicht probieren sollte.</p>
<p>Das Revolution&#228;re am Tesla Roadster ist daher auch, dass es sich &#8211; was seine Fahreigenschaften angeht &#8211; um einen ganz normalen Sportwagen der oberen Liga handelt. Mit 92.000$ m&#252;ssen K&#228;ufer nat&#252;rlich tief in die Tasche greifen, um ihn zu kaufen. Allerdings heissen die Konkurrenten des Tesla auch nicht VW oder Opel, sondern Porsche, Lotus oder gar Ferrari (zumindest lassen sich Journalisten gern zu diesem Vergleich hinreissen).</p>
<p>Die Entwickler von Elektrofahrzeugen d&#252;rfen sich jedenfalls bei Tesla Motors bedanken: Der Roadster ist ein rollendes Demonstrationsobjekt und Fanartikel zugleich. Nichts an diesem Spa&#223;auto erinnert an bisherige Elektroautos, deren Fahrer ob der winzigen Abmessungen, der m&#228;ssigen Fahrleistungen und der l&#228;cherlichen Reichweite meist mitleidige Blicke ernten (und <a href="http://www.netzeitung.de/autoundtechnik/fahrberichte/640512.html">neue Elektroautos</a> sind meist nicht besser). Bislang sollen 270 Exemplare bestellt worden sein, meist von &#246;kologisch engagierter Hollywood-Prominenz oder Unternehmern aus der lokalen IT-Branche. Au&#223;erhalb Kaliforniens wird es ohnehin schwierig, an ein Exemplar zu kommen.</p>
<p>Die Automobilbranche wird man damit nat&#252;rlich nicht revolutionieren, zweisitzige Roadster der gehobenen Preisklasse sind und bleiben ein Nischenprodukt. Allerdings entwirft Tesla Motors bereits ein zweites Modell, den <a href="http://www.teslamotors.com/media/press_room.php?id=257">WhiteStar</a>, f&#252;r dessen Fertigung gerade eine Fabrik in Albuquerque gebaut wird. Der <em>WhiteStar</em> soll ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse werden, zwischen 50.000$ und 65.000$ kosten &#8211; und selbstverst&#228;ndlich rein elektrisch betrieben werden. Falls das Modell Erfolg haben sollte, wird ein paar Jahre danach ein drittes, noch preisg&#252;nstigeres Modell folgen.</p>
<p>Photo Quelle/Copyright: fogcat5, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">cc creative commons</a> Attribution-NonCommercial 2.0 (via <a href="http://flickr.com/photos/fogcat5/255000227/in/set-72157594303518605/">flickr</a>)</p>
<p>siehe dazu auch:</p>
<p>- <a href="http://global-warning.eu/2007/04/26/loremo-das-streben-nach-effizienz/">Loremo &#8211; Das Streben nach Effizienz</a><br />
- <a href="http://global-warning.eu/2007/04/27/oscar-es-koennte-ja-so-einfach-sein/">OSCAR &#8211; Es k&#246;nnte ja so einfach sein</a><br />
- <a href="http://global-warning.eu/2007/05/21/phoenix-sut-nanotechnik-inside/">Phoenix SUT &#8211; Nanotechnik inside</a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F05%2F11%2Fder-rasende-fanartikel%2F&amp;title=Der%20rasende%20Fanartikel"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>OSCAR – Es k&#246;nnte ja so einfach sein</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2007 09:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eigentlich egal, ob die zunehmende Erderw&#228;rmung oder die zur Neige gehenden fossilen Brennstoffe die Motivation sind – fest steht, dass sich die Autohersteller langsam Gedanken machen m&#252;ssen &#252;ber zuk&#252;nftige Antriebskonzepte. Dass dabei auch das Elektroauto eine Rolle spielen k&#246;nnte, ist nur auf den ersten Blick eine &#220;berraschung, auch wenn man bei diesen Fahrzeugen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">E</span>s ist eigentlich egal, ob die zunehmende Erderw&#228;rmung oder die zur Neige gehenden fossilen Brennstoffe die Motivation sind – fest steht, dass sich die Autohersteller langsam Gedanken machen m&#252;ssen &#252;ber zuk&#252;nftige Antriebskonzepte. Dass dabei auch das Elektroauto eine Rolle spielen k&#246;nnte, ist nur auf den ersten Blick eine &#220;berraschung, auch wenn man bei diesen Fahrzeugen unwillk&#252;rlich an die rollenden Verkehrshindernisse mit den Dimensionen einer besseren Keksdose denken muss, die derzeit noch in sehr &#252;berschaubaren St&#252;ckzahlen die Strassen bev&#246;lkern. Inzwischen hat die Technik auch hier Fortschritte gemacht.</p>
<p>Die <a href="http://www.akasol.de/">Akademische Solartechnikgruppe Darmstadt e.V. (Akasol)</a> arbeitet bereits seit 1996 an einem Elektroauto, das sich mit verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig wenig Aufwand realisieren liesse. So entstand Oscar, kurz f&#252;r Open Source Car. Die Komponenten des Fahrzeugs entstammen dem Sortiment verschiedener Zulieferer der Industrie, die mit Akasol kooperieren. Sollte der Wagen im Testbetrieb halten, was die Entwickler versprechen, k&#246;nnte man das Auto also im Grunde in Serie fertigen. Was Akasol allerdings leider nicht vorhat, denn <a href="http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc%7EECF3DE7D6E76C4A47B9CD9D685F0BCC8D%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">es sollten lediglich einige Schl&#252;sselkomponenten zur Serienreife entwickelt werden</a>. Produziert werden m&#252;sste ein solches Fahrzeug also von jemand anderem.</p>
<p>Das kleine Elektroauto ist in erster Linie f&#252;r den Alltagsverkehr gedacht, das bedeutet, mit einer Person besetzt und kurze Strecken zur&#252;cklegend. Vom Raumkonzept her ist Oscar eher mit einem Kabinenroller verwandt als mit einem gew&#246;hnlichen Kleinwagen, er hat eine L&#228;nge von gerade einmal 2,5 Metern und ist 1,2 Meter breit. Im Innenraum ist Platz genug f&#252;r “zwei Basketballer” (Originalzitat), den Wochenendeinkauf sollte aber vielleicht lieber ein Basketballer allein erledigen. Die Reichweite wird noch vage mit 100 – 200 km angegeben, was f&#252;r die meisten Strecken des Alltags ausreicht. Au&#223;erdem wird Oscar von seinen Entwicklern zu Recht als “<a href="http://www.onelitercar.de/">One Liter Car</a>” bezeichnet, der durchschnittliche Verbrauch von 6 kWh auf 100 km entspricht ungef&#228;hr einem Liter Diesel, was in Sachen Effizienz ziemlich rekordverd&#228;chtig sein d&#252;rfte.</p>
<p>Falls es mit dem Winzling mal auf die Landstrasse oder Autobahn geht, muss man &#252;brigens nicht bef&#252;rchten, Anlass f&#252;r Hupkonzerte zu sein. Oscars H&#246;chstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben (weltweit darf man ohnehin nur in einem einzigen Land schneller fahren). Besser noch: Der Sprint auf 100 km/h soll in etwa sechs Sekunden erledigt sein, was dank der Eigenschaften eines Elektromotors durchaus glaubw&#252;rdig erscheint. So ist man nicht nur flott unterwegs, man kann nebenbei auch noch die Besitzer &#252;bermotorisierter Kompakt- und Mittelklassefahrzeuge dem&#252;tigen.</p>
<p>Oscar wird zwar nicht in Serie gefertigt, aber f&#252;r den Fall, dass man es doch tun, wird der m&#246;gliche Preis des Elektrozwerg – in Gro&#223;serie produziert – mit <a href="http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,421091,00.html">etwa 5000 Euro angegeben</a>. Daf&#252;r bek&#228;me man einen sparsamen, elektrisch angetriebenen Kabinenroller mit Platz f&#252;r zwei Personen, was den Wagen zwar nicht unbedingt attraktiv f&#252;r Gro&#223;familien machen w&#252;rde, aber das ist der Smart schliesslich auch nicht (der als Diesel etwa dreimal soviel verbraucht wie der Oscar – und rund doppelt soviel kostet). Aber wie gesagt, der Elektrozwerg soll ja nicht in Serie gefertigt werden. Er sieht allerdings vielversprechend genug aus, dass sich der eine oder andere Autohersteller ein paar Ideen dieses Konzepts abschauen k&#246;nnte.</p>
<p>siehe dazu auch:<br />
- <a href="http://global-warning.eu/2007/04/26/loremo-das-streben-nach-effizienz/">Loremo &#8211; Das Streben nach Effizienz</a><br />
- <a href="http://global-warning.eu/2007/05/11/der-rasende-fanartikel/">Der rasende Fanartikel</a><br />
- <a href="http://global-warning.eu/2007/05/21/phoenix-sut-nanotechnik-inside/">Phoenix SUT &#8211; Nanotechnik inside</a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F04%2F27%2Foscar-es-koennte-ja-so-einfach-sein%2F&amp;title=OSCAR%20%E2%80%93%20Es%20k%26%23246%3Bnnte%20ja%20so%20einfach%20sein"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Zu La Poste und den Elektroautos&#8230;</title>
		<link>http://global-warning.eu/2007/04/20/zu-la-poste-und-den-elektroautos/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 12:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;haben auch andere Leute etwas geschrieben (z.B. bei Readers Edition). Wie die meisten guten Artikel, so blieb auch dieser nicht unkommentiert oder gar unkritisiert, und so habe auch ich meinen Senf dazugegeben. Da dies ein l&#228;ngerer Roman geworden ist, bin ich zu dem Schlu&#223; gekommen, dass ich Ausz&#252;ge meines Kommentars ebensogut hier gleich mit ver&#246;ffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;haben auch andere Leute etwas geschrieben (z.B. bei <a href="http://www.readers-edition.de/2007/04/19/franzoesische-post-will-riesige-elektroauto-flotte/">Readers Edition</a>). Wie die meisten guten Artikel, so blieb auch dieser nicht unkommentiert oder gar unkritisiert, und so habe auch ich meinen Senf dazugegeben. Da dies ein l&#228;ngerer Roman geworden ist, bin ich zu dem Schlu&#223; gekommen, dass ich Ausz&#252;ge meines Kommentars ebensogut hier gleich mit ver&#246;ffentlichen kann (denn das war ja einer der Gr&#252;nde, <a href="http://global-warning.eu/2007/04/12/why-we-write/">warum ich an diesem Blog &#252;berhaupt mitschreibe</a>).</p>
<blockquote><p>[...]Im &#252;brigens halte ich die centgenaue Abrechnung in punkto Amortisierung f&#252;r Erbsenz&#228;hlerei. Ich wei&#223; nicht genau, woher die oben erw&#228;hnten Mehrkosten von 12.500 Euro pro Auto herkommen, aber nehmen wir diesen Wert mal als gegeben. F&#252;r 12.500 Euro bekommt man bei den derzeitigen Preisen ca. 10.000 Liter Diesel, was bei einem optimistisch angenommenen Spritverbrauch von 8 Litern auf 100 km f&#252;r 120.000 bis 130.000 km reicht. Da die Energiekosten bei Elektrofahrzeugen, wie oben angenommen, etwa bei einem sechstel eines herk&#246;mmlichen Autos liegen, schlagen wir einfach nochmal locker-flockig 30.000 km drauf, und kommen zu dem Schlu&#223;, dass La Poste seine Investition nach 160.000 km wieder raus hat. Nur auf Treibstoffkosten bezogen. Nach 160.000 km schmeisst ein Postzusteller ein Auto normalerweise noch nicht weg. Bei dieser Laufleistung kann ein Lithium-Ionen-Akku bereits an Speicherf&#228;higkeit einb&#252;ssen, erfahrungsgem&#228;&#223; kann man ihn allerdings noch eine ganze Weile weiterverwenden. Ich erw&#228;hne das hier nur, weil die Akkus das teuerste am ganzen Elektrofahrzeug ist.<br />
Da das noch nicht alles ist, z&#228;hle ich noch einige Gr&#252;nde auf, die La Poste wohl mit dazu bewogen haben, Elektrofahrzeuge f&#252;r ihre Flotte anzuschaffen. 1.) Elektroautos verkraften den typischen Stop-and-go-Betrieb im Zusteller-Alltag wesentlich besser als ein Verbrennungsmotor, insbesondere Dieselmotoren m&#246;gen es nicht, wenn man immer wieder sto&#223;weise Gas gibt, um an der n&#228;chsten Milchkanne anzuhalten. 2.) Die Kupplung mag das auch nicht. 3.) Ein Elektroauto braucht weder Schmier&#246;l noch Luftfilter, Kraftstofffilter, Gl&#252;hkerzen, &#214;lfilter, Keilriemen, Zahnriemen, Lichtmaschine, Kraftstoffleitung &#8211; oder &#252;berhaupt, eine Auspuffanlage. Vereinfacht dargestellt: Akku + Motor, Kabel und Elektronik dazwischen &#8211; fertig. Das ganze l&#228;uft weitestgehend wartungsfrei und &#8211; was f&#252;r einen Postzusteller von gr&#246;sstem Interesse ist &#8211; sehr zuverl&#228;ssig! Wie man es auch dreht und wendet, eigentlich ist es eher verwunderlich, dass auf kurzen Strecken immer noch am Verbrennungsmotor festgehalten wird.</p></blockquote>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F04%2F20%2Fzu-la-poste-und-den-elektroautos%2F&amp;title=Zu%20La%20Poste%20und%20den%20Elektroautos%26%238230%3B"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ZAP vermeldet Gro&#223;auftrag</title>
		<link>http://global-warning.eu/2007/04/19/zap-vermeldet-grossauftrag/</link>
		<comments>http://global-warning.eu/2007/04/19/zap-vermeldet-grossauftrag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 21:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Elektrofahrzeug]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die franz&#246;sische Post mit der geplanten Anschaffung von 10.000 Elektrofahrzeugen dem Markt hier in Europa einen ordentlichen Schub verleihen wird (wie bereits berichtet), geschieht &#228;hnliches gerade in den USA: Wie der Autohersteller ZAP! auf seiner Seite vermeldet, hat die Chicagoer Electric Vehicle Company (EVC) einen Auftrag &#252;ber die Bestellung von Elektrofahrzeugen im Gesamtwert von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">N</span>achdem die franz&#246;sische Post mit der geplanten Anschaffung von 10.000 Elektrofahrzeugen dem Markt hier in Europa einen ordentlichen Schub verleihen wird (<a href="http://global-warning.eu/2007/04/18/la-poste-setzt-auf-elektroauto/">wie bereits berichtet</a>), geschieht &#228;hnliches gerade in den USA: Wie der Autohersteller ZAP! <a href="http://www.zapworld.com/ZAPWorld.aspx?id=4910">auf seiner Seite vermeldet</a>, hat die Chicagoer Electric Vehicle Company (EVC) einen Auftrag &#252;ber die Bestellung von Elektrofahrzeugen im Gesamtwert von 79 Millionen Dollar angek&#252;ndigt. Die EVC ist ein Projekt zweier Hedge-Fonds und vertreibt Zero-Emission-Fahrzeuge an Gro&#223;abnehmer und hat au&#223;erdem das Ziel, <a href="http://www.wattgehtab.com/index.php/content/view/1226/9/">die weltweit erste auf Elektrofahrzeuge spezialisierte Vertriebskette zu schaffen</a>. Schaut man sich die Modelpalette von ZAP! an, darf man bei den ausgelieferten Fahrzeugen von einem Durchschnittspreis von 10.000 bis 12.000 Dollar ausgehen, das Unternehmer wird also etwa 6.000 bis 7.500 Autos an EVC ausliefern &#8211; f&#252;r Elektrofahrzeuge eine stattliche Anzahl.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F04%2F19%2Fzap-vermeldet-grossauftrag%2F&amp;title=ZAP%20vermeldet%20Gro%26%23223%3Bauftrag"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Tesla Roadster verfehlt angestrebte Reichweite</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 08:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Curaitis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einem Bericht auf AutoblogGreen zufolge teilte Tesla Motors vor einigen Tagen seinen bislang etwa 380 Kunden mit, dass die angestrebte Reichweite von 250 Meilen wohl vom Serienmodell nicht ganz erreicht werden wird. Stattdessen wird eine Reichweite von &#8220;&#252;ber 200 Meilen&#8221; angegeben, genauere Angaben wolle man erst nach ausf&#252;hrlichen Tests machen. Die Gr&#252;nde sind konstruktionsbedingt: Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">E</span>inem <a href="http://www.autobloggreen.com/2007/04/18/bad-news-from-tesla-original-range-target-wont-be-met/">Bericht auf AutoblogGreen</a> zufolge teilte <a href="http://www.teslamotors.com">Tesla Motors</a> vor einigen Tagen seinen bislang etwa 380 Kunden mit, dass die angestrebte Reichweite von 250 Meilen wohl vom Serienmodell nicht ganz erreicht werden wird. Stattdessen wird eine Reichweite von &#8220;&#252;ber 200 Meilen&#8221; angegeben, genauere Angaben wolle man erst nach ausf&#252;hrlichen Tests machen. Die Gr&#252;nde sind konstruktionsbedingt: Zum einen haben die Entwickler vor Produktionsbeginn des Roadsters noch einige Details hinzugef&#252;gt oder modifiziert, wodurch das Fahrzeug schwerer geworden ist als beabsichtigt (&#8220;The downside is that addressing those problems has added some weight to the roadster, to the tune of several hundred pounds in this case.&#8221;) Au&#223;erdem wurden f&#252;r das Serienmodell Akkus ausgew&#228;hlt, die sich gegen&#252;ber den Akkus in den Prototypen durch &#8220;leicht verringerte Kapazit&#228;t, aber h&#246;here Lebensdauer&#8221; auszeichnen.<br />
&#8220;&#220;ber 200 Meilen&#8221; heisst vermutlich im Endeffekt, dass die urspr&#252;ngliche Reichweite gar nicht mal eklatant unterschritten wird, die Entwickler von Tesla Motors aber nach den letzten Modifikationen auf Nummer sicher gehen wollen, nachdem man im Vorfeld wohl doch den Mund etwas voll genommen hatte. Schade, denn das wohl derzeit popul&#228;rste Elektroauto der Welt wird auch so mit Abstand die gr&#246;sste Reichweite aller Elektroautos auf dem Markt haben, mit dem Fahrten &#252;ber 200 oder 300 km m&#246;glich sind (was bei den meisten Autofahrern ohnehin die Ausnahme ist). Das Nachladen der Akkus an der Steckdose soll weiterhin in dreieinhalb Stunden m&#246;glich sein &#8211; an der US-amerikanischen Steckdose, wohlgemerkt, denn in Europa werden wir den Roadster wohl erstmal nicht zu sehen bekommen.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fglobal-warning.eu%2F2007%2F04%2F19%2Ftesla-roadster-verfehlt-angestrebte-reichweite%2F&amp;title=Tesla%20Roadster%20verfehlt%20angestrebte%20Reichweite"><img src="http://global-warning.eu/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.gif" width="171" height="16" alt="Share"/></a> </p>]]></content:encoded>
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