Nur kurz, bin gerade über die Webseite des “Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen” gestolpert, bei denen man im Downloadbereich relativ interessante und umfangreiche PDFs downloaden kann, die im Print sonst ziemlich teuer sind.
Schlagwörter: Literatur, Publikationen, WBGU
Archiv für die Kategorie: “Allgemein”Die Zeit hat einen Artikel veröffentlicht, in der eine Untersuchung zum “ökologisch korrekten” Einkauf von Lebensmitteln vorgestellt wird. Die Studie hat zum Ergebnis, dass die oft vorgenommene alleinige Betrachtung des Transportweges nicht ausreicht, um den ökologischen Fingerabdruck von Lebensmitteln zu beurteilen. Eine Vielzahl weiterer Faktoren spielt eine Rolle, etwa die Kosten für die notwendige Lagerung von Äpfeln, die bei uns nicht in der Erntezeit gekauft werden, oder auch zunächst soziale Aspekte, wie etwa Bauern in Dritte-Welt-Ländern, die dann weniger verkaufen würden und ggf. aufgrund von Erwerbslosigkeit “auf karge Selbstversorgung durch Bearbeitung marginaler Böden und gerodeter Flächen ausweichen” – letzteres Argument ist schwach ausgeführt und erschließt sich mir in der Form nicht. Insgesamt ein interessanter Artikel, da er bestätigt, was ich schon seit längerem beobachte: Eine ökologische, gesunde, vegane oder sonstwie “korrekte” Ernährung ist nur mit sehr großem Aufwand möglich und oft zeigt sich, dass es trotz Recherche viele weitere Gesichtspunkte zu beachten gibt. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer Informationsplattform, auf der Nachhaltigkeitsinformationen in zusammengefasster Form vorliegen und auf verständliche Weise die Auswirkungen von Produkten bereitstellen (zu Forschungen aus dem Bereich der Nachhaltigkeitslabel hat Stimme weitere Informationen). Allerdings fehlt dem Artikel meines Erachtens ein entscheidender Hinweis: Viele Lebensmittel, etwa Äpfel oder Orangen werden europaweit vertrieben und liegen somit auch in der gleichen Klimazone. Warum wir also Tomaten aus Holland und Obst aus Spanien importieren müssen, obwohl ein Großteil davon zu weitgehend gleichen Ausgangsbedingungen bei uns produziert werden kann, ist fraglich. Hier wäre ein erster Schritt, der ohne große Mühe hin zu einem zumindest ökologisch korrekteren Produkt führt. Die Idee der EuroCombi, fast 26 Meter lange Megatrucks – ein Weg aus der Klimakrise? Nach Untersuchungen der ISI, das Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung versprechen diese 60 Tonnen schweren LKW keine Entlastung der Klimabelastung. Die Studie findet keine positiven Einflüsse auf die CO-Emissionen. Eher besteht anscheinend die Gefahr, dass durch diese EuroCombis Transporte von der Schiene auf die Straße verlagert werden, was nicht im Sinne der Klimaentspannung sein dürfte. Schlagwörter: Klima, Klimaschutz, Megatrucks, News, Verkehr
Feb
02
2009
Schöner Tag für zwei schlechte Meldungen, und eine guteGeschrieben von Stimme in Allgemein
Umweltgesetzbuch gescheitert
Aber “hej!”, es ist ja wieder Wahljahr. Liebe angegrünte Poltiker, was versprecht ihr uns dieses Jahr? Es darf auch kein Grad zu kühl sein für die Herrschaften im Land der Orangen und Rentenbescheide… Th!nk different, now in Sweden Live vor Ort in Schweden durfte ich einen kurzen Blick auf dieses Autochen werfen, schlimmer als ein Smart sieht es auch nicht aus und hat (zumindest bei den Norwegern) wohl keine großen Imageprobleme. Dafür hat Th!nk wohl immer noch Finanzierungsprobleme, die aber angeblich gelöst werden/wurden/worden sind. Also keine ganz so schlechte Meldung Einer der größten Paketdienste der Welt, UPS, hat gerade zwölf elektrisch betriebene Fahrzeuge vom Hersteller Modec bestellt. Sechs davon sollen in Großbritannien getestet werden, die anderen sechs werden ab Februar nächsten Jahres in Deutschland eingesetzt. Nirgendwo macht der Einsatz von Elektrofahrzeugen wohl so viel Sinn wie bei Paketdiensten. Bei einer vergleichsweise kurzen Gesamtstrecke mit unzähligen Stop-and-go-Phasen wird der Motor im Gegensatz zum herkömmlichen Verbrennungsmotor nur dann betrieben, wenn sich das Fahrzeug tatsächlich bewegt und verbraucht so erheblich weniger Energie. Außerdem können die Batterien durch die Rückgewinnung von Bremsenergie auch wieder aufgeladen werden. Die typische Distanz, die ein Lieferwagen bei UPS am Tag zurücklegt, soll etwa 30 km betragen – das ist etwa ein Viertel der theoretisch möglichen Gesamtstrecke. ![]() Modec Quelle: Autobloggreen, Modec Schlagwörter: Elektrofahrzeug, upsNur für Google und die internen Notizen: Dieses Blog ist zwar immer noch im Sommerschlaf, durch die zeitlich bedingte Unpässlichkeit der Autoren, doch vergessen oder verschollen ist diese Idee noch nicht. Kommt Zeit kommt Inhalt soll auch hier bald wieder gelten, doch vorerst muss ich um Geduld bitten. Zwischen durch ein Blick in das allgemeine Tagesgeschehen, das zeigt das die Thematik von Global Warning alles andere als überflüssig ist: Weitere Folgen des Strahlenunfalls in Belgien Also, noch etwas Geduld, dann melden wir uns zurück! Schlagwörter: global warning, intern, LinksFür mich als Blogautor ist mein erster Beitrag ein bisschen wie das Vorwort zu einem Buch. Mit dem Unterschied, dass das Vorwort meistens als letztes geschrieben wird. Aber man will ja nicht gleich mit der Materie an sich anfangen, sondern ein paar einleitende Sätze schreiben. Wobei ich nur für mich selbst sprechen kann und will. Warum schreibe ich an Global Warning mit? Das hat zwei wichtige Gründe. Der erste ist praktischer Natur: Mein guter Freund Stimme – ich bleibe mal beim Pseudonym – fragte mich vor einigen Tagen, ob ich mir vorstellen könnte, gemeinsam mit ihm an einem Blog zu Umweltthemen mitzuschreiben. Da ich ohnehin etwas derartiges vorhatte, habe ich ohne langes Zögern zugesagt. Der zweite Grund ist meine persönliche Motivation. Nahezu täglich diskutiere ich, persönlich oder im Internet, mit irgendwelchen Leuten über diverse Themen, die Umwelt betreffend – in jüngster Zeit natürlich auch aufgrund der Entdeckung des Weltklimas als Thema durch die Medien. Wenn man nun in schöner Regelmäßigkeit immer wieder die selben Themen durch debattiert, auf die selben Fragen stösst, die selben Antworten gibt oder immer wieder auf die gleichen Fakten zurückgreift, kommt einem irgendwann von selbst der Gedanke, ob man es nicht einfach alles aufschreibt und es der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. |

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